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Weihnachten und der Corona-Lernschritt

Aktuelle Zeitphänomene


Weihnachten – ursprüngliche Freude


Weihnachten ist vom Ursprung her ein Fest der Freude. Im christlichen Kontext ist es die Freude darüber, dass Unfassbares (Gott) fassbar wird (Christus). Im heidnischen Ursprung sind sowohl die Wintersonnenwende als auch der „sol invictus“ Zeichen für Leben, das wieder neu erstarkt. Der Mensch lebt wieder.



Weihnachten – Hektik oder Ruhe

Mit der aktuell verordneten öffentlichen und häuslichen Ruhe wird wieder deutlich, was jeder eigentlich mit Weihnachten verbindet. In einem Interview wurden Menschen befragt, was für sie Weihnachten bedeutet. Für mich schockierend war, dass nur Äußerlichkeiten genannt wurden wie Christbaum, Kerzen, Märkte, usw. Der eigentliche Anlass für Weihnachten, die dahinter stehende innere, intrinsische Freude scheint aktuell schwer erlebbar zu sein. Der Begriff des „mental load“ unterstreicht dies. (vgl. Magazin Süddeutsche vom 08.Dezember 2020: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/freie-radikale/mental-load-teilen-teresa-buecker-89594)

Ein Blick auf unseren bisherigen Lebensstil zeigt die Zusammenhänge zur aktuellen Corona-Krise.


Corona und unser Lebensstil

Corona allein ist „nur“ ein Virus. Es ist immer das, was wir daraus machen. Es braucht immer ein entsprechendes Umfeld, damit sich Virus entfalten kann.

Betrachten wir dieses Umfeld schlaglichtartig genauer.


Tierwelt


  • Wenn Tiere (hier konkret: Fledermäuse) natürliche Lebensbedingungen vorfinden, springt ein Virus nur selten von einem Tier auf eine andere Gattung oder sogar den Menschen über.

  • Corona ist ein Symptom für ein aus den Fugen geratenes Ökosystem.



Menschenwelt


  • Über Dumping-Fleischexporte und -importe etc. tragen wir eine Mitverantwortung für den Ausbruch von Seuchen über das Coronavirus hinaus.

  • Es war eine Verquickung mehrerer Umstände: In Norditalien arbeiteten zum Beispiel Billigarbeitskräfte aus China. Diese lebten beengt in kleinen Baracken. Zudem hat Italien eine sehr geringe Anzahl von Intensivbetten. Diese Zustände waren schon lange bekannt, wurden aber ignoriert.


Lungenerkrankung

Corona wurde bislang als Lungenerkrankung betrachtet.

  • Bei den an Corona Verstorbenen wegen Lungeninfektionen lagen laut dem Fachjournal Thorax meist mehrere Erreger vor. (Quelle: Arvay, Clemens G. „Wir können es besser“)

  • Feinstaubbelastung: Ob wir uns anstecken und wie stark wir erkranken, hängt von unserer Immunfunktion ab. Feinstaub belastet sowohl Atemwege als auch Immunsystem. Die Hotspots des Feinstaubs waren oft auch die Hotspots der Pandemie (Studie der Unis Bari und Bologna). Die Feinstaubbelastung macht uns anfällig für diverse Viren. (Quelle: Arvay, Clemens G. „Wir können es besser“)

Deshalb sollten wir nicht von einem Nicht Killervirus, sondern eher von Killer-Umfeld oder Killer-Bedingungen sprechen. Unser aktueller Ernährungs- und Lebensstil, der Klimawandel und viele unverantwortliche Eingriffe in die Natur verursachen diverse Umwelt- und Gesellschaftsprobleme.

Stress lässt den Sympathikus hochfahren. Wenn der Stress wie in der Corona-Pandemie über Monate andauert, leidet das Immunsystem. Der Mensch ist darauf ausgerichtet, dass der Stress nach kurzer Zeit wieder absinkt.


Corona und das Wesentliche

Um wieder auf Weihnachten zurück zu kommen:

Meist suchen die Menschen noch an den falschen Stellen nach Lösungen. Um im weihnachtlichen Bild zu bleiben: nach dem Licht, das die Völker erleuchtet. Dieses Licht wird immer wieder im Außen gesucht.


Wir sehen uns von viel Dunkelheit umgeben, nicht nur, weil die Tage kurz und die Nächte lang sind. Weihnachten und die Wintersonnenwende können uns an das Licht erinnern. Wenn er-innern mit Bindestrich geschrieben wird, wird klar, wo die richten Stellen sind: im Innern. Das Licht war nie fort!

Wir befinden bzw. befanden uns in einer schnelllebigen Zeit, mit vielen Ablenkungen, ständig neuen Anforderungen, neuen Impulsen, Hektik und Lärm. So wurde das Licht überdeckt und wir haben unseren inneren Maßstab verloren. Das führte dazu, dass wir uns ständig neu anpassen mussten. Das Leben wurde zu einem unguten Spiel um Gewinn, Kontrolle oder Verlust. So werden sich Menschen selbst fremd. Und so entstehen solche Systeme wie oben beschrieben. Diese Zustände waren schon lange bekannt, wurden aber ignoriert. Viele haben sich daran gewöhnt, bequem vorbei zu denken, vorbei zu schauen, vorbei zu schwindeln. Es geht nicht nur um große Weltverbesserungen wie die „Fridays for Future“ etc., sondern vor allem um den verdeckten Lichtfunken in jedem von uns. Dieser hätte so manches gesellschaftliche Funktionieren in Frage gestellt. Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, auf deren Wort tatsächlich Verlass ist. Wenn es unbequem wird, wenn Charakter gefordert ist, Mut oder Kämpfergeist gefordert werden darf es nicht plötzlich still werden.


Lernschritt Corona

Vieles geht nicht mehr so wie vor dem März 2020. Komfortzonen werden nur von sehr wenigen Menschen tatsächlich freiwillig verlassen. Jetzt gibt es viele davon nicht mehr. Umdenken und neue Wege sind jetzt alle paar Wochen gefordert. Es geht jetzt nicht darum sich wieder eine neue, schöne, bequeme Welt zu erschaffen, die nur eine Kopie der vorigen ist.


Der erste Schritt ist das Er-innern, das Wahr-nehmen des eigenen Kerns. Dieser Schritt hilft klarer zu sehen und zu spüren, auch wenn es einige Übung dazu braucht. In der afrikanischen Volksphilosophie Ubuntu gibt es sinngemäß ein Sprichwort: Erst im „Wir“ können wir ein „Ich“ werden. Das eigene innere Licht allein ist nichts, wenn es nicht sozial verträglich ist.


Das ist der zweite Schritt: gemeinsam schaffen wir das. Auch wenn dieser Satz mittlerweile als abgedroschen gilt. Hier ist er nicht als Floskel oder Phrase gemeint. Man darf sich durchaus fragen, wer dieses „wir“ ist. Das eigene Licht finden zu können bedeutet wahrnehmen zu können, was du bist, was der andere ist und wie alles zusammenhängt.


Corona-Hilfen

Unterstützung für diese beiden Schritte gibt es viele. Der erste Schritt beginnt immer bei mir, mit meinem Willen, mit meiner Idee. Und hier setzen die Hilfen an, die wir alle schon zur Verfügung haben. Konkret sind dies Selbsthilfegriffe, Mineralsalze (v.a. die Revitalcreme in Ergänzung mit den Nr. 3+9), innerer Faktencheck und Mindset. Wie das genau geht und zusammenhängt habe ich in folgendem E-Book beschrieben: Zwerchfell - Schutz und Ausblick




Zum Abschluss ein Zitat:

„Wir feiern Weihnachten, auf dass diese Geburt auch in uns Menschen geschieht. Wenn sie aber nicht in mir geschieht, was hilft sie mir dann? Gerade, dass sie auch in mir geschehe, darin liegt alles.“ (Meister Eckhart)

1 Comment


thomas.glueder
Dec 29, 2020

Lieber Albin, sehr schön ist Dein Auftritt, man kann richtig darin "stöbern" und findet wertvolle Impulse. Ein schönes Zitat von Meister Eckhart, den ich schätze.

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